Wollen wir gemeinsam hinschauen? 

 

Wir Erwachsenen sind stets Vorbilder - ob wir das nun wollen oder nicht! Deshalb brauchen wir eine gehörige Portion Mut, Reflexionsvermögen sowie Humor. Nur damit können wir längst überholte Strukturen erkennen, aufweichen und ... irgendwann verabschieden.

Zum Glück ist keine und keiner von uns eine Insel! Denn eine gelingende Lernpartnerschaft (zwischen Kind, Elternhaus, Schule, außer-schulischen Institutionen) setzt Engagement und Achtsamkeit, neu-freudige, lebendige Prozesse von allen Seiten voraus. Immer wieder dürfen wir uns auf Begegnungen unterschiedlichster Art einlassen - sind wir dazu schon bereit? Einfacher ist es doch, zu kritisieren und Schuld zuzuweisen.  

 

Konflikte erscheinen gefährlich, bieten allerdings Chancen zum Wachsen. Die Frage stellt sich: Erkenne ich mich als Teil des Problems - oder schon als Teil der Lösung?

 

Klarheit, in Bezug auf die jeweilig eigenen Werte und Ziele, beginnt immer in uns selbst. Sie ist die Grundlage aller gelingenden Kommunikation. Die Verantwortung dafür und für unser Handeln liegt allein bei uns selbst, doch auch für mein Unterlassen und das, was sich daraus ergibt - oder eben auch unmöglich bleibt.  Möchte ich meine Worte als Waffen oder lieber als (Wort-) Schatz, als verbindend einsetzen? 

 

Erwartungen, welche wir gegenüber anderen hegen, dürfen wir zunächst an uns selbst überprüfen. Nur so verdienen wir uns den Respekt (junger) Menschen.