LRS/Lese-Rechtschreib-Schwäche/ Legasthenie

Der Erwerb oder die Anwendung der Kulturtechniken des Lesens oder Schreibens kann leicht verunsichert bis stark beeinträchtigt erfolgen. Die Ursachen dafür sind individuell und vielfältig! Doch wenn selbst bei ausreichendem Üben das Lesetempo verlangsamt bleibt, dem Gelesenen nicht der Sinn entnommen werden kann, Fehler wiederholt auftreten, kann eine anfängliche Schwäche zu einer Sekundärproblematik führen. Diese hat ein Ungleichgewicht in unterschiedlichen (Lern- und Lebens-) Kontexten zur Folge.

 

Eine Abwärtsspirale zeigt sich unter anderem in

- wachsendem Motivationsverlust, auch fächerübergreifend,

- einer Abwehrhaltung gegenüber Leistungsanforderungen,

- psychosomatischen Dysfunktionen, 

- Auffälligkeiten im Verhalten (Aggression, Depression, bis hin zu einer Außenseiterposition).

 

Ein Lern- und Leistungsversagen kann (selbst bei guter oder überdurch-schnittlicher Intelligenz) dazu führen, dass das vorhandene Potential nicht ausgeschöpft werden kann.  

 

Bei einem frühzeitigen Erkennen der LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche, Legasthenie) werden die seelischen Folgen vermieden oder abgemildert. Im Dialog mit Schule können Lösungen gefunden, kann das System entlastet werden.