"Gedankenanstupser" und geplaudert aus dem Nähkästchen...

 

Demokratie, auch an Schulen                                                                     05.06.2019

Die AFD ist eine Partei, die überaus geschickt darin ist, Menschen „abzuholen“, die geprägt sind von Kleinheitsgefühlen, Minderwertigkeit und Schmerzverleugnung. Der „Clou“ der Ansprache besteht darin, potentiellen Wählern den Eindruck zu vermitteln, groß, stark und wissend zu sein. Durch die „richtige Wahl“ können von sich selbst entfremdete Menschen endlich (oder endgültig) den Beweis erbringen, einzigartige, kluge Köpfe mit einem besonderen „Bescheidwissen“ zu sein. Eben noch unerhört und für dumm verkauft, wird es durch den AFD-Slang möglich, die Empore des Durchblicks zu erklimmen. „Fake-News!“, schallt es durch Straßen und Netzwerke. Das reicht. Die Behauptung „Fake-News“ reicht, um klarzustellen: „Wir wissen, wie`s läuft. IHR seid die eigentlichen Handlanger!“

Das AFD-Programm ist voll von Behauptungen, Phrasen und Schlagwörtern, die diejenigen, die die Partei zu wählen gedenken mit Bedeutung und Klarsicht versehen. So funktioniert Werbung. Ich kaufe mir niemals nur ein neues Auto. Ich kaufe mir ein Aushängeschild, auf dem zum Beispiel das Qualitätsmerkmal „Vorsprung“ prahlt. Der dazugehörige Slogan lautet hier: „Vorsprung durch Technik.“ Ob es einen nachvollziehbaren und sinnvollen Zusammenhang gibt zwischen Vorsprung und Technik, ist im Prinzip vollkommen unerheblich. Wichtig ist nur: Als Käufer des Autos, hebe ich mich von der breiten Masse (zu der übrigens niemand gehören möchte, weil die „breite Masse“ eine Art Niemandsland ist) durch „Vorsprung“ ab. Ich stehe für Fortschritt und habe die Normalos, die Abgehängten, die Verlierer längst überholt. Dass mein Kaufverhalten immer auch mit meinen (meist ungestillten Bedürfnissen) zu tun hat, bleibt of unbemerkt. Bedürfnisse? Ja. Jedes Verhalten (und damit auch jedes Kaufverhalten) ist eine Strategie zur Befriedigung von Bedürfnissen.

Ginge (bzw. geht) man nun auf (viele) AFD-Wähler zu, um sie auf ihre Bedürfnisse und ihre Bedürfnisstrategien anzusprechen, müsste (muss) man sich möglicherweise auf überaus aggressive Reaktionen gefasst machen. Menschen, die gelernt haben, den inneren Schmerz abzuspalten, können es sich nicht leisten, sich zu ihren wirklichen Bedürfnissen und Gefühlen zu bekennen, weil sie nicht erinnern werden dürfen an ihr biographisch bedingtes Opfersein. Zwar beschweren sie sich darüber, dass sie nicht angehört werden. Wenn sie allerdings auf Menschen treffen, die tatsächlich das Angebot des Zuhörens unterbreiten, reagieren sie nicht selten mit Zorn. Der innere und verbannte Schmerz wird ins Außen verlagert. Im Außen gibt es einerseits genügend Feinde und Projektionsobjekte (zum Beispiel Ausländer, „die da oben“ oder / und Politiker) und andererseits Verbündete, die „gemeinsam stark sind“ und „wirklich zuhören“.

Die Partei der Verbündeten und Zuhörer ist für viele Menschen die AFD geworden. Ihr Programm ist inhaltlich nicht wirklich wichtig und schlüssig („Vorsprung durch Technik“…). Wichtig sind die Etiketten, mit denen sich AFD-Wähler verzieren und aufwerten können.

Wer oder was bin ich, wenn ich die AFD wähle?

Ich bin jemand, der steht:

- Für eigenverantwortliches Denken
- Für das Leistungsprinzip
- Für Disziplin
- Für Kritikfähigkeit, Unvoreingenommenheit, Respekt
- Für das Humboldtsches Bildungsideal
- Für Autonomie
- Gegen politische Indoktrination
- Gegen eine ideologisch motivierte Inklusion „um jeden Preis“
- Gegen Schulverweigerung, Null-Bock-Mentalität, Disziplinlosigkeit, Mobbing und Gewalt
- Usw.

(aus dem „Programm für Deutschland“, Kapitel 8 „Schule, Hochschule und Forschung“)

Früher war ich ein Opfer. Jetzt bin ich Wissender, dessen Mission darin besteht, mit Hilfe der AFD den Untergang des Abendlandes zu verhindern.

Vorsprung durch die AFD…

„Ja, aber funktionieren die anderen Parteien nicht ähnlich?“

Ja, und auch das macht die gegenwärtigen Entwicklungen so gefährlich. Für viele Menschen gibt es zurzeit keine wirklich Alternative zur Alternative. Es wird Zeit, dass in den anderen Parteien ein Umdenken stattfindet. In Richtung: „Hört auf zu funkeln, hört besser zu!“ Eine AFD kann nur im Kontext einer politischen, gesellschaftlichen Gesamtsituation verstanden werden. Die AFD ist kein Phänomen, das außerhalb unser aller Leben betrachtet und verstanden werden kann und darf.

Und falls sich gerade jemand fragt, was meine Gedanken mit meiner Seite INSPIRATION FÜR ELTERN UND PÄDAGOGEN zu tun haben:

Das, was in unserem Land gerade (und seit Langem) passiert, ist für mich auch ein klarer Auftrag in Richtung Schule. Ich habe es gefühlt 1000 x gesagt: Viele unserer Schulen sind im Kern zutiefst antidemokratisch ausgerichtet. Hinzu kommt, dass unzählige junge Menschen in der Schule zur Ohnmacht, zur Kleinheit und zum Gehorsam erzogen werden.

Wir brauchen kein rückwärtsgewandtes, romantisches „Früher-war-alles-besser-Gerede“. Wir brauchen Schulen, an denen Menschen Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung, Gleichwürdigkeit, Empathie, Wohlwollen, Stärkung, Ermutigung, Respekt, Inspiration und Demokratie erfahren.

Und bitte: Das geht nicht über Belehrungen oder angelesenes Wissen.

Das geht nur über echte, spürbare Erfahrungen.

Und wo fangen wir an?

Bei uns.

 

Andreas Reinke – INSPIRATION FÜR ELTERN UND PÄDAGOGEN

 

OHA, da gibt es wohl in Zukunft weitere Lieblingslehrer...        05.06.2019

Ein Schulleiter hat mich sehr berührt und mit seinen lebenspraktischen Gedanken angeregt. Manchmal bin ich müde und frustriert, wenn ich täglich die vielen Geschichten der Kinder und Familien höre, die bei uns Hilfe suchen. Mut machen mir Menschen, die in und für Schule neu denken.

 

Lernquellen                                                                                   05.06.2019

"Jeder zweite Schüler nutzt Youtube zum Lernen", stellt das Solinger Tageblatt heute fest. "Die Schulverantwortlichen müssten den Schülern beibringen, wie sie nutzbringend, aber auch kritisch mit Informationen daraus umgingen." 

Da folge ich lieber George Carlin, der schon vor geraumer Zeit konstatierte:

"Don´t just teach your children to read, teach them to question what they read. Teach them to question everything." Denn aus meiner Sicht wird es immer dringender, zu überprüfen, was "die wirklichen Fragen" sind und welche Prioritäten gesetzt werden. 

Auf Youtube konnte ich schon sehr viele Anregungen und interessante Ansätze finden - Lernen nicht bloß für Schülerinnen und Schüler. 

 

Mein Lieblingslehrer schreibt (auf Facebook)                          20.05.2019   

Wer verstehen möchte, warum es etlichen Kindern und Jugendlichen an unseren Schulen richtig mies geht, möge sich den aktuellen Umgang vieler etablierter Politiker mit jungen Menschen und deren Anliegen anschauen. Der Punkt ist: Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Bedürfnisse, Ängste, Themen und Kritikpunkte junger Menschen nicht wirklich ernst genommen werden. Gleichzeitig - und das ist fast lustig - faseln die "Alten" vom fehlenden Respekt. Und während wir in eine tiefe Demokratie-Krise taumeln, wird der Ruf nach antidemokratischen Lösungen lauter: "Wir müssen uns die Meinungsfreiheit doch noch einmal genauer anschauen. So geht das ja nicht..."

 

Seit Jahren bekommen wir an unseren (vielerorts anti-demokratischen) Schulen die Quittung dafür, dass wir die Integrität junger Menschen verletzen, belächeln, ignorieren. Immer mehr Schüler werden auffällig und ungehorsam, weil sie sich nicht gesehen fühlen und mit dem Rücken zur Wand stehen. Und was machen die Erwachsenen? Sie beklagen sich, anstatt darüber nachzudenken, welche Botschaften die "unmöglichen Schüler" mitzuteilen versuchen.

 

Und jetzt ist die Politik dran. Sie bekommt die Quittung. Ich korrigiere: Sie bekommt einen ganzen Quittungsblock. Im Grunde genommen bekommt sie eine riesige Chance. Die Chance, einen Wendepunkt herbeizuführen, indem sie sich mit einer kompletten Generation aussöhnt. JETZT müssten führende Politiker sagen: "Wir danken euch dafür, dass ihr so klar für eure Standpunkte einsteht. Wir haben verstanden!" Stattdessen wird darüber nachgedacht, dass Meinungsfreiheit wohl doch nicht immer so toll ist und Menschen mit blauen Haaren per Definition nicht ernst genommen werden können.

 

Ich nehme die Farbe blau mittlerweile sehr ernst. Ich wohne in Sachsen und das, was hier passiert, ist ein Alptraum.

Andreas Reinke - Inspiration für Eltern und Pädagogen 

 

Schulbesuche und Kooperation mit Lehrkräften                        15.05.2019

Schön und befreiend erlebe ich es, wenn Gespräche in Schulen auf Augenhöhe stattfinden, wenn Kinder und Jugendliche mit einer Teilleistungsschwäche in ihrer Ganzheit, mit allen Stärken und dem noch brachliegenden Potential - neben der Schwäche!- erkannt werden. Heute habe ich eine Lehrerin an einem Gymnasium kennengelernt, die sehr engagiert, warmherzig und systemisch vorgeht. So, wie es immer sein könnte und dürfte... und die sich selbst und ihre Vorgehensweise als "normal" ansieht. Es bisschen schade, dass eine solch vorbildliche Frau keine Ahnung davon hat, wie besonders sie ist und welchen Unterschied sie im Leben dieses einen Kindes bewirkt. Sowie sicher auch im Leben der anderen Menschen, mit begegnet.

Nun ja, die Mutter, die ich begleiten durfte, und ich haben mehrfach betont, wie glücklich wir darüber sind, diesen Schüler so gut wahrgenommen zu wissen... 

 

 Prioritäten setzen...                                                                    10.05.2019

Die Hebo-Schule bzw. der Schulleiter und seine Kolleg*innen nehmen eine Haltung zum Thema Fridays for Future ein, die ich teile. Auch ich bin dankbar, mit Schüler*innen arbeiten zu dürfen, die sensibel und wach genug sind, über den eigenen Tellerrand zu schauen. 

Einige junge Menschen machen mir wirklich Mut und Hoffnung... Respekt und Dank für eure Zeit und Energie!

 

Der Nachteilsausgleich                                                               01.05.2019

Eine neue Chance zur Kooperation!

Bisher gestaltete sich die Umsetzung des Nachteilsausgleichs oft zähflüssig (Gespräch mit Klassenleitung, dann Englischlehrerin, später weiter Fachkräfte... und bei einem Lehrkraftwechsel drehte sich das Roulette wieder von vorn!).

 

Nun gründeten Betina Henkel und ihr Mann den BuchstabenSalat (Arbeitskreis LRS Solingen). Ein erstes Treffen für Interessierte fand statt. Gemeinsame Anliegen: Informationen fließen zu lassen, Unterstützung für die belasteten Kinder, Jugendlichen, Familien und Schulen anzubieten. Die Lehrkräfte, mit denen ich schon Hand in Hand arbeite, können hier also auf eine weitere Ressource zurückgreifen.

 

Diese neue Gruppe kann die Öffentlichkeit weiter für die Herausforderungen einer LRS sensibilisieren.

Denn bisher erlebte ich zwar viele Lehrerinnen mit Herz und Verstand, die sich maximal für ihre Schützlinge einsetzten. Doch diejenigen, die "in ihrer Laufbahn noch kein Kind mit einer LRS erlebt haben" oder vertraten:"Mit ein bisschen Üben am Nachmittag ist die LRS bald Vergangenheit", bereiteten mir mehr als eine schlaflose Nacht...

Vielen Dank, liebe Frau Henkel, für Ihren Mut und Ihre Tatkraft!

 

 Lernpartnerschaft                                                                       April 2019

Ganz aufgeregt und beflügelt bin ich, weil ich mit meinem Lieblingskollegen einen lebendigen Abend mit einer Elterngruppe sowie der Klassenleitung an einer Gesamtschule moderieren und erleben konnte.

 

Mittelfristig ist es geplant, der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften einen neuen Atem einzuhauchen. Denn da liegen Schätze verborgen, welche zu einer Entlastung im Schulalltag verhelfen können. 

 

Besonders freue ich mich darüber, dass der Schulleiter die Schnittmenge unserer beider Arbeit erkennt und und wertschätzt. Auch ihm geht es um ein Miteinander aller Beteiligten zum Wohle der Schüler*innen. Für mich ist dies ein Akt der Nachhaltigkeit und des Klimawandels! Es öffnen sich Möglichkeiten, durch die das (Schul-)Leben so viel befruchtender und konstruktiver sein kann... denn bekanntlich ist die Summe mehr als ihre Teile. 

 

 Andreas Reinke – Inspiration für Eltern und Pädagogen - gefunden auf FaceBook                                                                                                      April 2019 

"Wenn wir als Lehrer die Verantwortung für die Qualität des Miteinanders übernehmen und die Botschaften unserer Schüler ernst nehmen wollen, müssen wir zunächst einmal gar nicht so viel tun. Und genau das ist für viele von uns eine völlig neue Herausforderung, weil wir in einen anderen, möglicherweise sehr ungewohnten, mitunter sogar beängstigenden Modus gehen: Wir geben Definitionsmacht und Kontrolle ab und öffnen uns für die Signale, die unsere Schüler aussenden. Das wiederum bedeutet nicht, sich der Launen und Wünsche seiner Schüler zu unterwerfen. Gleichwürdigkeit heißt nicht: Ich mache alles für dich. Gleichwürdigkeit heißt: Deine Grenzen, Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle sind wichtig UND meine Grenzen, Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle sind wichtig.

 

UND! Nicht ODER…

 

Wir öffnen uns nicht, indem unser Kopf krampfhaft nach Lösungen, Wegen oder Antworten sucht. Wir öffnen uns nicht, indem wir uns verteidigen und Gegenargumente ins Feld führen. Wir öffnen uns nicht, indem wir nur auf das konkret Gesagte oder das Verhalten achten und gedanklich pendeln zwischen "richtig" und "falsch".

 

Wir öffnen uns, indem wir uns als Menschen auf Menschen einstimmen. Wir öffnen uns, indem wir erspüren, auf welchem Kanal mein Gegenüber sendet. Wir öffnen uns, indem wir uns innerlich einstellen. Das ist ein bisschen so wie damals, als wir am alten Fernseher den Knopf drehten, um ein klares Bild zu bekommen.

 

Wenn wir Lehrer spüren, dass die Beziehung zwischen uns und unseren Schülern eher ein Gegeneinander als ein Miteinander ist, sollten wir auf "Pause" drücken und in Beziehung gehen. Dann brauchen wir sozusagen „Kontaktspray“…

"Leute, Pause! Ich merke, dass hier irgendetwas zwischen uns nicht stimmt. Jetzt brauche ich eure Hilfe. Sagt mir bitte, was ich anders machen kann."

 

Und ein weiterer Beitrag:

"Der oft zitierte und von vielen Lehrern und Schulleitern eingeforderte Schulfrieden ist bei genauerer Betrachtung eine Art Rechtfertigungslehre für Gehorsam, Ruhe und Gleichschritt. Wenn es Lehrern „gelingt“, Schüler dazu zu verpflichten, die zu sein, die sie sein sollen, kann der Schein des Sichtbaren die Sinne so sehr trüben, dass niemand bemerkt, wenn der Druck in den Menschen und auf dem gesamten Schulkessel langsam und stetig steigt. Schüler, die pünktlich zum Unterricht erscheinen, brav mitmachen, sich ein- bzw. unterordnen und keinen Ärger machen, sind der Beweis dafür, dass Lehrer und Schulleiter kompetent sind. Und da Lehrer und Schulleiter kompetent wirken wollen (und eine panische Angst davor haben, als inkompetent entlarvt zu werden), setzen sie nahezu alles daran, jedes Abweichen von irgendwelchen Normen zu unterbinden.

 

Die Pointe ist nun aber, dass sich viele kleinere heruntergeschluckte Neins im Laufe der Zeit zu einem großen NEIN vereinen können. Das „große NEIN“ kann sich auf verschiedenen Ebenen äußern. Manche Schüler sagen NEIN zu sich selbst (diese Menschen sind zwar gefährdet, gefährden aber weniger den Schulfrieden), andere sagen NEIN zu Lehrern oder zur Schule insgesamt. Ihr NEIN ist das Ergebnis einer Aneinanderreihung von vielen „kleinen“ Nadelstichen auf der existentiellen Ebene des Selbstwertgefühls. Spätestens jetzt müssten Erwachsene auf sie zukommen und sie auf der existentiellen Ebene sehen und ansprechen.

 

Viel wird gerade wieder diskutiert über die steigende Anzahl derer, die trotz Schulanwesenheitspflicht von der Schule fernbleiben. Und dann wird darüber gefachsimpelt, was man denn mit „Schulschwänzern“ und dazugehörigen Eltern machen sollte, damit sie ihrer Pflicht endlich wieder nachkommen. Manche Eltern berichten mir davon, dass sie von ausgebildeten Psychologen den Ratschlag erhalten, zu Hause hart durchzugreifen, damit ihre Kinder endlich lernen, im Leben zurechtzukommen.

 

Die Art und Weise, wie mit Menschen umgegangen wird, die NEIN zur Schule sagen, ist nicht nur peinlich. Hier wird deutlich, dass wir es im Schulsystem mit einer tiefen Verantwortungskrise zu tun haben. Wenn die Leute nicht mehr in meinen Laden kommen wollen, muss ich mich doch bitte fragen, was in meinem Laden los ist, anstatt die Leute dafür falsch zu machen, dass sie nicht mehr in meinen Laden kommen. Was ist denn das? Man stelle sich vor, dass man Menschen, die sich von der Deutschen Bahn oder von OBI abwenden, zur Therapie schickt, damit sie ihr Bahn- oder OBI-Problem in den Griff bekommen. Und auf dem Behandlungsplan stünde dann die Diagnose "Bahnabstinenz" oder "OBIphobie"..."